Halloween – oder warum ich an diesem Tag lieber an die Kelten denke.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
für viele bedeutet Halloween Grusel, Kostüme und Kürbisse. Ich mag das alles – aber für mich steckt hinter diesem Datum etwas Tieferes.
Die Kelten nannten es Samhain, das Fest, an dem das alte Jahr endete und das neue begann. Man glaubte, dass in dieser Nacht der Schleier zwischen den Welten besonders dünn ist – und dass die Seelen der Verstorbenen uns ganz nah sind.
Ich mag diesen Gedanken.
Nicht als etwas Unheimliches, sondern als leises Wiedersehen.
Ein Licht für die, die fehlen
Wenn die Tage kürzer werden, denke ich öfters an meine Eltern, die nicht mehr da sind.
An Halloween oder Allerheiligen zünde ich dann meistens eine Kerze an – kein großes Ritual, einfach ein kleines Licht.
Es erinnert mich daran, dass Liebe nicht verschwindet, nur die Form ändert.
Das hat nichts Trauriges, eher etwas Tröstliches.
Vielleicht ist das der eigentliche Sinn von Samhain: innehalten, danken, erinnern – und dann das Licht weitertragen.
Zwischen Herbst und Winter
Diese Zeit ist für mich wie eine Brücke: Die Natur zieht sich zurück, alles wird stiller, klarer. Und doch steckt darin Wärme – in den Farben, im Kerzenschein, im Gedanken an die Menschen, die uns geprägt haben.
Ich glaube, wer schreibt, trägt viele Geschichten in sich – auch die, die andere nicht mehr erzählen können. Vielleicht ist das meine Art, sie lebendig zu halten.
Fazit: Halloween ist für mich kein Fest des Schreckens, sondern eines der Verbindung – zwischen Leben und Erinnerung, zwischen Dunkelheit und Licht.
Vielleicht zündet ihr ja dieses Jahr auch ein kleines Licht an.
Für jemanden, der fehlt. Oder einfach so – um das Leben zu feiern. 💛

