Oder: Siri, ich muss eine Leiche verstecken…
Anders, als ein Student in Amerika, der seinen Mitbewohner umbrachte und dann tatsächlich die Sprachsoftware seines iPhones – Assistentin Siri – nach einem Versteck fragte, geh ich persönlich auf Verstecksuche.
Aber jetzt Mal im Ernst – natürlich nur für meinen neuen Krimi „Das Jüngste Gericht“. Und ich habe keine Siri, ich habe Alexa.
Spaß beiseite! Wie ihr sicherlich wisst, muss der Fundort einer Leiche nicht unbedingt der Tatort sein. Vermutlich hat der Täter die Leichenteile schnell irgendwohin gebracht, nur um sie loszuwerden? Und das eigentliche Verbrechen fand an einem anderen Ort statt?
Dann haben es die Beamten echt schwer, denn der eigentliche Tatort muss erst mal gefunden werden. Möglicherweise, lassen sich aber dort, die entscheidenden Hinweise zum Täter und zum Tathergang finden?
Mein Fundort
Der 1. Fundort in meinem Krimi ist beispielsweise ein recht ungewöhnliches Gebäude. Während das 2. Mordopfer noch nicht weiß, dass es das nächste Mordopfer wird – aber ich.
Was ich noch nicht weiß, wo die Leiche später gefunden wird. Schaun mer mal!
Aber neben dem Fundort oder Tatort, unterscheidet man auch noch andere Örtlichkeiten, wie:
- Ereignisort
- Feststellungsort
- Einsatzort
- Unfallort
Da ich nur die Autorin bin, muss ich mir nicht unbedingt über die Unterscheidungen der Orte Gedanken machen. Das machen dann meine Beamten bei der Tatortarbeit. Umgangssprachlich wird bei mir meistens einfach der Begriff Tatort benutzt.
Die Tatortarbeit
Zur Tatortarbeit gehören, neben anderen umfangreichen Arbeiten, die Tatortsicherung, die Tatortbesichtigung und die Tatortbefundaufnahme.
So sind z. B. bei einer Tatortbefundaufnahme Beweise zu sichern, die
- den Tathergang rekonstruieren und
- Verdächtige belasten könnten.
Dabei muss u. a. auf folgende Spuren geachtet werden, wie:
- Reifenspuren
- Fingerabdrücke
- Schuhabdrücke
- Blutspuren
- Haare
- Speichel
- Schussspuren
- Tatwerkzeug u.v.m.
Aber ich denke, das wusstet ihr vorher schon, oder?
Vielleicht ist ja auf den folgenden Bildern ein neuer Fundort?